030 323 015 90 030 323 015 911 info@recht-hat.de Mo - Fr : 08:00 - 21:00 | Sa – So : 10:00 - 18:00
×

Sasse und Partner Abmahnung für die Filme „DYING OF THE LIGHT – JEDE MINUTE ZÄHLT“ und „NINJA APOCALYPSE“

Sasse und Partner Abmahnung i.A.d. Splendid Film GmbH für die Filmwerke „Dying Of The Light – Jede Minute Zählt“ und „Ninja Apocalypse“

Die Hamburger Rechtsanwälte mahnen seit geraumer Zeit die unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Filmwerke im Auftrag der Splendid Film GmbH ab. Gegenstand der aktuellen Abmahnungen sind u.a. die Filmwerke „Dying Of The Light – Jede Minute Zählt“ und „Ninja Apocalypse“. Die Rechtsanwälte Sasse und Partner fordern die betroffenen Anschlussinhaber auf, eine strafbewehrte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung zugunsten der Splendid Film GmbH abzugeben und einen pauschalen Vergleichsbetrag in Höhe von 800,00 € pro Filmwerk zu bezahlen. Dieser Betrag soll sowohl die vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten abdecken, die durch die Einschaltung der Rechtsanwälte Sasse und Partner entstanden sind, als auch den vermeintlichen Schadensersatzbetrag der Splendid Film GmbH.

Unterlassungserklärung zugunsten der Splendid Film GmbH?

Der Splendid Film GmbH steht nur dann ein Anspruch auf Unterlassung zu, wenn der betroffene Anschlussinhaber entweder als TÄTER oder aber als sog. STÖRER für den Upload des Filmes „Dying Of The Light – Jede Minute Zählt“ bzw. „Ninja Apocalypse“ haftet.

Wer nachweislich selbst für den Upload der Filmewerke verantwortlich ist, sollte unbedingt eine Unterlassungserklärung abgeben – allerdings nicht die von den Rechtsanwälten Sasse und Partner vorformulierte. Durch Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung können die Folgen einer solchen Erklärung stark abgemildert werden. Wer sich in diesen Fällen aber entscheidet, überhaupt keine Erklärung abzugeben, läuft auch heute noch ein hohes finanzielles Risiko. Auch heute noch werden selten Streitwerte unter 10.000,00 € für den Unterlassungsanspruch angesetzt, sollte dieser gerichtlich durchgesetzt werden. Dieser Streitwert als Bemessungsgrundlage für die zu berechnen Rechtsanwalts- und Gerichtskosten ist hoch, weshalb eben auch ein hohes finanzielles Risiko besteht. Solche Prozesse können schnell mehrere tausend Euro kosten und sind absolut vermeidbar.

Wer ausschließen kann, selbst als Anschlussinhaber für den Upload des Filmwerkes „Dying Of The Light – Jede Minute Zählt“ bzw. „Ninja Apocalypse“ zu haften, sollte nur dann eine Unterlassungserklärung abgeben, wenn eine Haftung nach den Grundsätzen der Störerhaftung nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann. Obwohl im Rahmen der Störerhaftung noch nicht alle Konstellationen höchstrichterlich ausgeurteilt sind, lässt sich doch – wenn auch etwas vereinfacht – sagen, dass eine Störerhaftung vor allem in den Fällen noch ernsthaft in Betracht zu ziehen ist, in denen der häusliche Anschlussinhaber auch Minderjährigen zur Mitnutzung überlassen wurde. Denn diese müssen vom Anschlussinhaber VOR Überlassung des Internetanschlusses über das Verbot der Nutzung von Internet-Tauschbörsen zum Upload urheberrechtlich geschützter Werke belehrt werden.

In vielen Konstellationen, in denen auch minderjährige Zugriff auf den Internetanschluss haben, ist es aber so, dass neben den Minderjährigen auch mehrere Volljährige (z.B. die beiden Elternteile) ebenfalls Zugriff hatten. In solchen Fällen müssten die Rechtsanwälte Sasse und Partner nachweisen, dass – sollte eine Belehrung der Minderjährigen ausgeblieben sein oder nicht ausreichend gewesen sein – diese unterlassene Belehrung auch KAUSAL für die behauptete Rechtsverletzung war. Das ist nicht nachweisbar, wenn für die Rechtsverletzung auch ein Volljähriger in Betracht kommt, der definitiv nicht belehrt werden muss (vg. BGH, Urteil vom 08.10.2014, Az.: I ZR 169/12, BearShare).

800,00 € für „Dying Of The Light – Jede Minute Zählt“ bzw. „Ninja Apocalypse“?

Die Meinungen der Gerichte, welche Schadensersatzbeträge im Einzelnen angemessen sind, gehen weit auseinander. Fact ist aber, dass nur und ausschließlich der Täter auf Schadensersatz haftet – nicht der Störer.

Wer also als Anschlussinhaber plausibel darlegen kann, dass er selbst nicht als Täter in Betracht kommt, haftet maximal als sog. Störer. Dieser haftet eben nicht auf Schadensersatz, sondern lediglich auf Erstattung der vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten (Abmahnkosten), die aber seit der Einführung des Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken in aller Regel gemäß § 97a Abs.3 UrhG auf 124,00 € (aus einem Gegenstandwert von 1.000,00 € berechnet) gedeckelt sind.

Weiterführende Informationen zu Sasse und Partner Abmahnungen

Wir haben auf unserer Internetseite einen Überblick über die Reaktionsmöglichkeiten auf Sasse und Partner Abmahnungen zusammengestellt. Hier können sich Betroffene gut in die Thematik „Sasse und Partner Abmahnung“ einlesen.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen unter der Berliner Telefonnummer 030/32301590 die Möglichkeit einer kostenlosen Ersteinschätzung Ihrer Sasse und Partner Abmahnung.

Wenn auch Sie von einer Abmahnung der Hamburger Rechtsanwälte Sasse und Partner im Auftrag der Splendid Film GmbH zum Beispiel für die Filmwerke „Dying Of The Light – Jede Minute Zählt“ und/oder „Ninja Apocalypse“ betroffen sind, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Sie erreichen uns wochentags von 8 – 21 Uhr und am Wochenende von 12 – 18 Uhr. Selbstverständlich können Sie uns auch gerne jederzeit per E-Mail an mail@recht-hat.de kontaktieren.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Rechtsanwalt Florian Sievers, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Autor: Rechtsanwalt Florian Sievers, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht


Rechtsanwälte
Sievers & Kollegen

Kanzlei für Urheber- und Medienrecht, gewerblichen Rechtsschutz und IT-Recht

Sievers & Kollegen
Olympische Str. 10
D 14052 Berlin


Richtig beraten
030 323 01 590

Schreiben Sie uns







Newsletter


Ausgezeichnet.org