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OLG Köln: Werbung für Zeitschrift mit alter Titelseite zulässig, ohne dass es einer erneuten Zustimmung der abgebildten Person bedarf, Az.: 15 U 133/10

Das OLG Köln hat in seinem Urteil vom 22.02.2011, Az.: 15 U 133/10 entscheiden, dass eine Werbung für eine Zeitschrift mit einer alten Titelseite zulässig ist, ohne das die auf der alten Titelseite abgebildete Person erneut ihr Einverständnis dazu geben müsste.

Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zugrunde:

In der Werbeanzeige der von der Beklagten herausgegebenen Zeitschrift…wird ein Titelblatt der Ausgabe … vom 06.08.2008 abgebildet, auf dem der Kläger zu erkennen ist. Die Klägerin hatte allerings in die Abbildung ihrer Person auf der Titelseite vom 06.08.2008 eingewilligt. Streitig war nun, ob auch eine spätere Werbung für die Zeitschrift der Beklagten mit dem Titelbild vom 06.08.2008 immer noch von dieser ursprünglichen Einwilligung gedeckt war. Die Vorinstanz, LG Köln, Urteil vom 13.01.2010, Az.: 28 O 756/09 verneinte diese Frage und bestätigte die von der (Verfügungs-)Klägerin erwirkte einstweilige Verfügung, vgl. LG Köln, Beschluss vom 16.11.2009.

Das Gericht entschied, dass eine erneute Einwilligung der abgebildten Person nicht erforderlich sei, vielmehr die urspüngliche Einwilligung auch die spätere Werbung mitumfasse.

Hier können Sie die Entscheidung im Volltext nachlesen.

Rechtsanwalt Florian Sievers, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Autor: Rechtsanwalt Florian Sievers, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht


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