030 323 015 90 030 323 015 911 info@recht-hat.de Mo - Fr : 08:00 - 21:00 | Sa – So : 10:00 - 18:00
×

Kanzlei Rasch klagt für EMI Music Germany GmbH & Co. KG, Sony BMG Entertainment Germany GmbH, Universal Music GmbH und Warner Music Group Germany Holding GmbH

Wir berichteten vor kurzem über das Urteil des LG Hamburg – 308_O_710_09 vom 08.10.2010. Das LG Hamburg hatte den klagenden Musikverlagen lediglich 15 EUR Schadensersatz je Titel zugesprochen. Außerdem hatte es festgestellt, dass für die Abmahnungen, die die Kanzlei Rasch im Jahr 2007 für gleich fünf Verlage verschickt hatte, keine Kosten erstattet werden müssen. Die Abmahnung sei zu unbestimmt gewesen, weil nicht einmal ersichtlich war, welches der Unternehemn Rechte an welchem Musikwerk geltend machen wollte.

Nun berichtet Rechtsanwalt Hechler von einer Klage der Kanzlei Rasch im Auftrag der EMI Music Germany GmbH & Co. KG, der Sony BMG Entertainment Germany GmbH, der Universal Music GmbH und der Warner Music Group Germany Holding GmbH über 5.080,80 EUR. Die Summe setzt sich aus Schadensersatz für 16 Titel (3.200 EUR) und Anwaltskosten in Höhe von 2.380,80 EUR zusammen, wobei berücksichtigt wurde, dass der Betroffenen bereits 500 EUR gezahlt hat.

Angesichts der ursprünglichen Abmahnung von 899 Musikstücken dürfte es sich jedoch um eine ähnlich unbestimmte Abmahnung handeln, wie sie auch dem Verfahren in Hamburg zugrunde lag. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass Rasch sich dieses Mal nicht wieder nach Hamburg, sondern stattdessen nach Köln wendet.

Rechtsanwalt Florian Sievers, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Autor: Rechtsanwalt Florian Sievers, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht


Rechtsanwälte
Sievers & Kollegen

Kanzlei für Urheber- und Medienrecht, gewerblichen Rechtsschutz und IT-Recht

Sievers & Kollegen
Olympische Str. 10
D 14052 Berlin


Richtig beraten
030 323 01 590

Schreiben Sie uns







Newsletter


Ausgezeichnet.org